Region – (HDH)(UL) Zwischen 11 und 17 Uhr klingelte bei 13 Bewohnern in Ulm (11) Heidenheim (1) und Gerstetten (1) das Telefon.

Die Anrufer gaben sich als Polizisten aus und täuschten vor, die Angerufenen seien im Visier von Einbrechern. Deshalb seien die Wertgegenstände daheim nicht mehr sicher. Die Polizei würde sie abholen und an einem sicheren Ort verwahren. Andere Anrufer gaben sich als Enkel aus und täuschten eine Notlage vor. So wollten sie die Angerufenen veranlassen, Geld an einen Boten zu übergeben.
Die Seniorinnen und Senioren im Alter zwischen 78 und 91 kannten die Maschen. Sie beendeten die Gespräche, legten auf und riefen die Polizei.

Nicht hereinlegen ließ sich auf eine Ehingerin: Die Frau erhielt gegen 12 Uhr einen Anruf von einem angeblichen Microsoftmitarbeiter. Weil die 83-Jährige sicher war, es mit einem Betrüger zu tun zu haben, legte die Frau auf und verständigte die Polizei.

Auch ein Bewohner in Giengen war bestens über die Maschen der Betrüger informiert. Bei ihm klingelte gegen 9.15 Uhr das Telefon. Der Mann und die Frau am anderen Ende täuschten ihm vor, dass er im Lotte gewonnen hätte. Der 50-Jähre beendete das Gespräch und ging zur Polizei. Die hat nun die Ermittlungen aufgenommen.

Tipps der Polizei bei Telefonbetrügern:

   - Geben Sie niemals Geld aus, um einen vermeintlichen Gewinn 
     ausbezahlt zu bekommen.
   - Geben Sie niemals persönliche Informationen weiter: Keine 
     Adressen, Telefonnummern, Kontodaten, Bankleitzahlen, 
     Kreditkartennummern oder Ähnliches!
   - Beenden Sie das Gespräch, indem Sie einfach auflegen und wenden 
     Sie sich an die Polizei.
   - Die Betrüger suchen in Telefonverzeichnissen vor allem nach 
     Vornamen, die auf ältere Personen hindeuten. Wer sein Risiko 
     solcher Anrufe verringern will, der könnte sich aus den 
     öffentlichen Verzeichnissen streichen lassen oder veranlassen, 
     dass der Vorname nur abgekürzt genannt wird. 

Diese und viele weitere Tipps gibt die Polizei in Broschüren auf jeder Polizeidienststelle oder im Internet unter www.polizei-beratung.de.

(GP) Eine Geislingerin und eine Degginger Bewohnerin erhielten SMS auf ihre Mobilfunkgeräte, in der ein angeblich bestelltes Paket angekündigt wurde. Die 24 und 25 Jahre alten Frauen klickten nicht auf den Link, denn sie wussten, dass sie es mit Betrügern zu tun haben. Stattdessen gingen sie zur Polizei und erstatteten Anzeige.

Die hat in beiden Fällen nun die Ermittlungen aufgenommen.

Mit dieser Masche versuchen sich Betrüger Zugang zu den Smartphones ihrer Opfer zu verschaffen. Die Betrugsmasche läuft immer nach dem gleichen Schema ab: Die Betrüger verschicken eine SMS, in der steht, dass ein Paket verschickt wurde. Dann fordern sie den Empfänger dazu auf, einen Link anzuklicken. Wird dann auf den Link geklickt, wird eine Schadsoftware auf das Handy der Opfer installiert, mit der das Smartphone ferngesteuert werden kann.

Tipp der Polizei:

   - Klicken Sie auf keinen Fall auf den Link!
   - Löschen Sie die Nachricht!
   - Fragt Ihr Telefon, ob eine App installiert werden soll, 
     bestätigen Sie auf keinen Fall!
   - Richten Sie über Ihren Mobilfunk-Anbieter eine 
     Drittanbieter-Sperre ein. 

Haben sie versehentlich den Link angeklickt:

   - Schalten Sie Ihr Handy in den Flugmodus, damit es keine Befehle 
     von außen empfangen und keine SMS versenden kann.
   - Rufen Sie Ihren Mobilfunk-Betreiber an und informieren ihn über 
     das Problem.
   - Fragen Sie dabei bereits, ob schon Kosten verursacht wurden.
   - Lassen Sie sofort eine Drittanbietersperre einrichten.
   - Wenden Sie sich an die nächstgelegene Polizeidienststelle
   - Sichern Sie in einem Backup all Ihre Daten, Bilder, Videos und 
     eventuell auch Einstellungen.
   - Anschließend sollten Sie Ihr Smartphone auf die 
     Werkseinstellungen zurücksetzen. Dadurch werden alle Apps und 
     Daten gelöscht, die beim Kauf des Handys nicht vorhanden waren.
   - Ändern Sie alle Passwörter, aktivieren Sie auch die 
     Zwei-Faktor-Authentifizierung bei allen Konten, die das 
     unterstützen. 

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