20.10.2021

Ulm: Falsche Polizisten rufen an

Betrüger versuchten am Montag die Angerufenen in Ulm um ihr Erspartes zu bringen.

Betrüger versuchten am Montag die Angerufenen in Ulm um ihr Erspartes zu bringen.

Betrüger versuchten am Montag die Angerufenen in Ulm um ihr Erspartes zu bringen.

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Ulm –

Sechs Anrufe verzeichnete die Polizei im Laufe des Vormittags im Ulmer Stadtgebiet. In den meisten Fällen gaben die unbekannten Anrufer vor, dass sie von der Polizei seien und im Auftrag der Staatsanwaltschaft anriefen. Angeblich hätten die Angerufenen Gelder nach Russland überwiesen. Dies sei jedoch nicht sicher. In allen Fällen schöpften die Angerufenen sofort Verdacht und beendeten die Telefonate. Zu schädigenden Ereignissen kam es nicht.

Das Polizeipräsidium Ulm hat einen besonderen Fokus auf Betrugsdelikte, vor allem auf Straftaten zum Nachteil älterer Menschen, bei denen Täter bei ihren Opfern anrufen und sich als Polizist oder Verwandter ausgeben. Im vergangenen Jahr verursachten die Täter bei ihren Opfern über zwei Millionen Euro Schaden. 2019 betrug er noch etwa 400.000 Euro. Vergangenes Jahr kam es in 68 Fällen zur Übergabe von Geld oder Wertsachen, im Vorjahr fand bei 31 Taten eine Übergabe statt. Seit Jahren geht die Polizei entschlossen gegen die Betrüger vor und setzt dabei mit ihren Partnern verstärkt auf Prävention. Die Zahlen zeigen jedoch, dass manche Menschen bestimmte Betrugsmaschen noch nicht kennen. Deswegen wird die Polizei in ihren Pressemitteilungen weiterhin über die Betrugsmasche aufklären.

Tipps der Polizei bei Telefonbetrügern:

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pre> – Geben Sie niemals persönliche Informationen weiter: Keine
Adressen, Telefonnummern, Kontodaten, Bankleitzahlen,
Kreditkartennummern oder Ähnliches!
– Beenden Sie das Gespräch, indem Sie einfach auflegen und wenden
Sie sich an die Polizei.
– Die Betrüger suchen in Telefonverzeichnissen vor allem nach
Vornamen, die auf ältere Personen hindeuten. Wer sein Risiko
solcher Anrufe verringern will, der könnte sich aus den
öffentlichen Verzeichnissen streichen lassen oder veranlassen,
dass der Vorname nur abgekürzt genannt wird.

Diese und viele weitere Tipps gibt die Polizei in Broschüren auf jeder Polizeidienststelle oder im Internet unter
www.polizei-beratung.de

Diese Meldung wurde automatisiert aus dem Presseportal importiert.

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