16.07.2021

Reutlingen: Schlag gegen den überregionalen Rauschgifthandel – vier mutmaßliche Dealer in Haft (Landkreis Tübingen)

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Tübingen und des Polizeipräsidiums Reutlingen Landkreis Tübingen / Landkreis Konstanz: Ein Schlag gegen die überregionale Rauschgiftszene ist der Staatsanwaltschaft Tübingen und einer Rauschgiftermittlungsgruppe der Kriminalpolizeidirektion Esslingen gelungen.

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Tübingen und des Polizeipräsidiums Reutlingen Landkreis Tübingen / Landkreis Konstanz: Ein Schlag gegen die überregionale Rauschgiftszene ist der Staatsanwaltschaft Tübingen und einer Rauschgiftermittlungsgruppe der Kriminalpolizeidirektion Esslingen gelungen.

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Tübingen und des Polizeipräsidiums Reutlingen Landkreis Tübingen / Landkreis Konstanz: Ein Schlag gegen die überregionale Rauschgiftszene ist der Staatsanwaltschaft Tübingen und einer Rauschgiftermittlungsgruppe der Kriminalpolizeidirektion Esslingen gelungen.

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Reutlingen – Im Rahmen umfangreicher Durchsuchungsmaßnahmen wurden mehrere hunderttausend Euro mutmaßliches Dealergeld beschlagnahmt. Vier Tatverdächtige befinden sich zwischenzeitlich in Untersuchungshaft.

Bereits seit mehreren Wochen ermitteln die Kriminalbeamten gegen mutmaßliche Mitglieder einer Dealerbande, denen vorgeworfen wird, überregional Handel mit verschiedenen Betäubungsmitteln in nicht geringen Mengen zu treiben. Ins Visier der Rauschgiftfahnder waren sie durch die Sicherung und Entschlüsselung von Encrochat-Daten in einem Ermittlungsverfahren französischer Behörden gelangt. Der Bande wird zur Last gelegt, in der Vergangenheit insgesamt über 70 Kilogramm Marihuana, mehr als 40 Kilogramm Haschisch und rund 750 Gramm Kokain verkauft zu haben. Mit von der Staatsanwaltschaft Tübingen erwirkten richterlichen Durchsuchungsbeschlüssen durchsuchten am Donnerstag Einsatzkräfte der Polizeipräsidien Reutlingen und Konstanz vier Wohnungen und ein Gartengrundstück in Tübingen, Ammerbuch, Singen und einer weiteren Kreisgemeinde im Landkreis Konstanz. Die Beamten beschlagnahmten mehrere hunderttausend Euro mutmaßliches Dealergeld, fünf Fahrzeuge und rund ein Kilogramm neuer psychoaktiver Substanzen.

Zwei 23 und 26 Jahre alte Deutsche wurden festgenommen und noch am Donnerstag dem Haftrichter beim Amtsgericht Tübingen vorgeführt. Dieser ordnete gegen die Männer die Untersuchungshaft an.
Die richterliche Vorführung einer 44-Jährigen und eines 53-Jährigen, ebenfalls deutsche Staatsangehörige, die auch am Donnerstag festgenommen worden waren, erfolgte am Freitag beim Amtsgericht Tübingen. Die von der Staatsanwaltschaft beantragten Haftbefehle wurden ebenfalls in Vollzug gesetzt. Die Ermittlungen der Rauschgiftermittlungsgruppe, unter anderem auch zu weiteren Mittätern, dauern an. (sm)

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