Region – Gegen 14.30 Uhr klingelte das Telefon bei einer 70-Jährigen aus dem Raum Laupheim.

Der Täter gab sich als ihr Nachbar aus und teilte ihr mit, dass er einen Unfall hatte. Deswegen bräuchte er schnell Geld. Während der Betrüger ununterbrochen die Leitung mit der Frau offen hielt und sie unter Druck setzte, ging diese zur Bank und hob Geld ab. Auch ihren Schmuck und Gold packte sie zusammen und gab es am Abend einem Betrüger an der Tür. Erst nachdem sie ihren echten Nachbarn kontaktierte, kam der ans Tageslicht. Die Kriminalpolizei aus Biberach hat die Ermittlungen gegen die Betrüger aufgenommen.

In Ulm gab eine angebliche Bekannte einer 83-Jährigen eine Notlage vor. Die Betrügerin forderte ebenfalls Geld und Schmuck. Die Seniorin beendete das Gespräch und fiel nicht auf den rein.

In Hüttisheim scheiterte ein falscher Polizist und in Börtlingen ein angeblicher Microsoft-Mitarbeiter.

Die Polizei empfiehlt: Seien Sie vorsichtig bei unbekannten Anrufern, vor allem, wenn bestimmte Forderungen des Anrufers gestellt werden. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Betrüger wählen ihre Opfer häufig anhand des Vornamens aus dem Telefonbuch aus. Daraus können sie oftmals Rückschlüsse auf das Alter ziehen. Senioren werden bevorzugt übers Ohr gehauen. Überlegen Sie sich also, ob sie zumindest ihren Vornamen löschen oder abkürzen lassen. Werden Sie angerufen, stellen Sie gezielte Fragen an den Anrufer nach Namen, Adresse und Telefonnummer der Verantwortlichen. Notieren Sie sich die auf dem Display angezeigte Rufnummer. Achtung: Betrüger können diese Nummern auch fälschen. Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen. Geben Sie niemals persönliche Informationen weiter. Legen Sie den Hörer auf, wenn ihnen etwas merkwürdig erscheint. Sprechen Sie nicht am Telefon über ihre persönlichen oder finanziellen Verhältnisse. Sprechen Sie mit Ihrer Familie oder anderen Vertrauten über den Anruf. Wenn Sie unsicher sind: Rufen Sie die Polizei unter der 110 oder ihre örtliche Polizeidienststelle an. Nutzen Sie dabei nicht die Rückruffunktion. Wichtige Tipps zum Schutz von Telefonbetrügern erhalten Sie in der Broschüre „Vorsicht, Abzocke!“. Diese finden sie bei Ihrer örtlichen Polizeidienststelle oder im Internet unter www.polizei-beratung.de

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