22.12.2020

Schwendi: Rehe kreuzen die Straße

Schwendi – Wie die Polizei berichtet, fuhr am Montag um 8 Uhr ein 51-Jähriger von Hörenhausen in Richtung Dietenheim.

Schwendi – Wie die Polizei berichtet, fuhr am Montag um 8 Uhr ein 51-Jähriger von Hörenhausen in Richtung Dietenheim.

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Schwendi – Wie die Polizei berichtet, fuhr am Montag um 8 Uhr ein 51-Jähriger von Hörenhausen in Richtung Dietenheim.

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Plötzlich sprang ein Reh auf die Straße. Der Nissan-Fahrer konnte nicht rechtzeitig bremsen. Er rammte das Tier. Das Reh war sofort tot. Die Polizei schätzt den Schaden an dem Nissan auf 1.000 Euro. Eine Audi-Fahrerin war am Dienstag um halb acht zwischen Orsenhausen und Großschaffhausen unterwegs. Zwei Rehe sollen vor ihr über die Straße gerannt sein. Mit einem davon stieß die 52-Jährige zusammen. Die Polizei schätzt den Schaden auf etwa 2.000 Euro.

Die Polizei mahnt zur Vorsicht. Gerade in der dunklen Jahreszeit und bei Dämmerung muss vermehrt mit Wildwechsel gerechnet werden. Besondere Vorsicht ist auf stark von Wildwechsel betroffenen Strecken geboten. Diese sind meist mit Warnschildern gekennzeichnet. Dort halten sich Tiere oftmals am Fahrbahnrand oder in angrenzenden Waldstücken und Äckern auf. Fahren Sie auf solchen Strecken besonders vorausschauend und langsam, so erhöhen Sie die Chance rechtzeitig anhalten zu können, wenn Wild die Straße quert. Erkennen Sie Wildtiere neben oder auf der Straße, dann gilt: Abblenden, bremsen, hupen und erforderlichenfalls anhalten. So hat das Tier die Möglichkeit zur Flucht. Mit der Warnblinkanlage werden nachfolgende Autofahrer gewarnt. Für den nachfolgenden Verkehr gilt es dabei den Sicherheitsabstand einzuhalten, denn der Vorausfahrende muss möglicherweise plötzlich stark bremsen. Ist das Wild weg, kann mit Schrittgeschwindigkeit weitergefahren werden. Häufig sind die Tiere in Gruppen unterwegs. Einem Tier auf der Straße können innerhalb kurzer Zeit weitere folgen. Sollte es doch einmal zum Unfall kommen gilt: Warnblinklicht einschalten, Warnweste anziehen und Warndreieck aufstellen. Verletzte oder getötete Tiere niemals anfassen oder mitnehmen. Sie könnten panisch reagieren oder von Krankheiten befallen sein. Am besten die Polizei rufen. Diese informiert den zuständigen Jagdpächter und stellt Ihnen eine Wildunfallbescheinigung für die Vorlage bei der Versicherung aus.

Diese Meldung wurde automatisch importiert aus dem Presseportal.

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